Rheinisch-Bergischer Kreis: Polizei warnt erneut vor falschen Polizeibeamten

Rheinisch-Bergischer Kreis (ots) - Erneut haben in den vergangenen Tagen Trickbetrüger versucht, Schmuck und Bargeld zu erbeuten.

In Leichlingen, Burscheid und Wermelskirchen erhielten vor allem Senioren Anrufe. Die Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und gaukelten Geschichten vor. So sollten die Angerufenen dazu veranlasst werden, Geld oder Schmuck in die vermeintlich sicheren Hände der falschen Polizisten zu übergeben, weil die eigenen vier Wände oder sogar ein Schließfach bei der Bank angeblich nicht sicher wären.

In einigen Fällen wurde dabei sogar die Notrufnummer 110 angezeigt, was jedoch reiner Bestandteil der Betrugsmasche ist.

Bereits im Juli und im Oktober gab es solche Anrufe in unserem Kreisgebiet. Wir berichteten u.a. am 21.07.2016 "Burscheid/Bergisch Gladbach - Polizei RheinBerg warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter"

Aufgrund der nun aktuellen Fälle weist die Polizei RheinBerg erneut daraufhin:

  • Seien Sie misstrauisch, sobald Unbekannte am Telefon persönliche Daten von Ihnen erfragen, auch wenn sich der Anrufer als Polizeibeamter ausgibt! - Erfragen Sie in solchen Fällen den Namen und die Dienststelle des vermeintlichen Polizisten und rufen Sie dann nur die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizei an (Die Zentrale der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises erreichen Sie rund um die Uhr unter: 02202 205-0). Vergewissern Sie sich dort, ob es den Anrufer auch tatsächlich bei der Polizei gibt. - Die vom Anrufer benannte Rückrufnummer sollten Sie auf gar keinen Fall wählen. Auch nicht die vielleicht im Display zu erkennende Rufnummer zurückrufen. - Die Polizei und Bankangestellte erfragen ihre Kontodaten oder Kreditkartennummern grundsätzlich n i c h t am Telefon.

Bleiben Sie daher wachsam, holen Sie sich im Zweifelsfall die Unterstützung Ihrer Polizei, eines Angehörigen oder Freundes. (rb)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

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