Nürnberg: Falsche Handwerker bestahlen Seniorin

Nürnberg (ots) - Gestern Vormittag (15.11.2016) bestahlen zwei noch unbekannte Männer in Nürnberg-Reichelsdorf eine Seniorin. Zuvor gaben sie sich als Handwerker aus.

Im Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr klingelten die Männer an der Haustür der Frau in der Rennbahnstraße. Sie gaben vor, Dachdecker zu sein und hätten am Dach des Hauses undichte Stellen entdeckt. Im weiteren Verlauf des Gesprächs gelang es den Unbekannten, das Haus zu betreten und Bargeld und ein Sparbuch zu entwenden. Danach verschwand das Diebesduo in unbekannte Richtung.

Leider liegt dem Fachkommissariat der Kripo Nürnberg nur eine eingeschränkte Personenbeschreibung vor:

1. Ca. 20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, bekleidet mit orangefarbenem Pullover und dunkler Hose; er sprach deutsch mit ausländischem Akzent.

2. Ca. 30 Jahre alt, ca. 160 cm groß und kräftig, bekleidet mit schwarzer Jacke; dieser Täter sprach hochdeutsch.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer +49 911 2112-3333.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei nachfolgende Tipps für das Verhalten gegenüber verdächtigen Personen, die - wie in diesem Fall - als Handwerker auftreten können:

1. Lassen Sie nur Handwerker ins Haus, die Sie selbst bestellt haben oder von der Hausverwaltung angekündigt waren.

2. Unbekannte vor dem Öffnen der Tür beobachten (Türspion, Blick aus dem Fenster, Türsprechanlage oder Türspaltsperre benutzen).

3. Gegen aufdringliche Besucher notfalls auch energisch wehren (laute Ansprache, Hilferuf).

4. Ziehen Sie bei unbekannten Besuchern wenn möglich eine Person Ihres Vertrauens hinzu.

5. Vereinbaren Sie zu einem späteren Zeitpunkt einen Termin, bei dem eine Person Ihres Vertrauens zugegen ist.

6. Lassen Sie keinesfalls fremde Personen in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus.

Sollten Sie trotz aller Vorsicht Opfer perfider Trickbetrüger oder Diebe geworden sein, verständigen Sie umgehend den Polizeinotruf 110 und erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei. Je früher die Polizei Kenntnis solcher Straftaten erlangt, desto höher sind die Möglichkeiten, die Täter zu ermitteln und festzunehmen.

Bert Rauenbusch/n

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle
Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

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